Ernährung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mit zunehmendem Lebensalter werden die Gefäßwände der Arterien infolge natürlicher Abnutzung unelastischer. Durch Ablagerungen verdicken sie an einigen Stellen. Die Verringerung des Lumens führt zu Durchblutungsstörungen des dahinter liegenden Gewebes, gleichzeitig steigt der Blutdruck. Das Herz versucht, den erhöhten Widerstand zu überwinden, indem es stärker schlägt. Auf die Dauer wird das Herz dadurch geschwächt. Die Gesundheit des Herzens wird aber nicht nur durch Bluthochdruck, sondern auch durch erhöhte Cholesterin- und Homocysteinwerte im Blut gefährdet. Wenn noch Diabetes dazu kommt, spricht man von einem „Tödlichen Quartett“. Weltweit wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass ein erhöhter Blutdruck mit Hilfe einer gesunden Ernährung auch ohne Medikamente signifikant gesenkt werden kann. Ebenso können erhöhte Cholesterin-, Homocystein- und Zuckerwerte ernährungstherapeutisch positiv beeinflusst werden. Eine 2008  veröffentlichte kanadische Studie ergab, dass sich 30 % der Herzinfarkte durch gesündere Ernährung vermeiden lassen.

Inhaltsschwerpunkte:

  • Blutdrucksenkung mit Lebensmitteln und Getränken
  • Einfluss der Ernährung auf den Blut-Cholesterinspiegel
  • Ernährungstherapeutische Behandlung erhöhter Homocysteinwerte
  • Einfluss der Ernährung auf koronare Herzkrankheiten
  • Ernährungstherapie bei Herzinsuffizienz
  • Ernährungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der Venen
  • Vorbeugung von Thrombose und Schlaganfall durch Ernährung

Seminardauer: ca. 4,5 Stunden